Blei(II)-oxid

1.Stabile anorganische Substanz:Bleioxid (PbO) ist eine chemisch stabile anorganische Verbindung, die als gelbes kristallines Pulver vorliegt.

2.Überlegene chemische Stabilität:Unlöslich in Wasser und Ethanol, behält es unter verschiedenen Umweltbedingungen zuverlässige Stabilität.

3.Einstellbare Löslichkeit für die industrielle Verarbeitung:Löslich in Salpetersäure, Essigsäure und heißen Laugen, ermöglicht es flexible chemische Behandlung und industrielle Nutzung.

4.Breite industrielle Nutzung:Es wird umfassend als Pigmente, metallurgische Flussmittel, Farbtrockner, Vulkanisationsbeschleuniger für Kautschuk sowie als Rohstoffe für die Pestizidherstellung eingesetzt.

Produktbeschreibung

Bleimonoxid ist eine anorganische Verbindung mit der chemischen Formel PbO. Es tritt als gelbes kristallines Pulver auf, das in Wasser und Ethanol unlöslich, jedoch in Salpetersäure, Essigsäure und heißen alkalischen Lösungen löslich ist.

Diese Substanz hat umfangreiche industrielle Anwendungen und dient als Pigment, metallurgisches Flussmittel und Trockenmittel für Farben. Sie wird auch als Vulkanisationsbeschleuniger für Kautschuk und als Rohstoff für die Pestizidherstellung sowie für andere industrielle Zwecke genutzt.

Blei(II)-oxid

Chemische Eigenschaften

Schmelzpunkt886 °C (wörtl.)
Siedepunkt1470 °C
Dichte9.53
Dampfdruck10 mm Hg (0 °C)
Brechungsindex2.67
LagertemperaturUnter +30°C lagern.
LöslichkeitLöslich in konzentrierter Lauge, HCl und Ammoniumchlorid. Unlöslich in verdünnter Lauge und Alkohol.
FormPulver
Farbegelb
Spezifisches Gewicht9.53
pH8-9 (100 g/l, H₂O, 20 °C) (Aufschlämmung)
WasserlöslichkeitLöslich in konzentrierter Lauge, Salzsäure und Ammoniumchlorid. Unlöslich in Wasser, verdünnter Lauge und Alkohol.
Hydrolytische Empfindlichkeit4: keine Reaktion mit Wasser unter neutralen Bedingungen
Merck145413
ExpositionsgrenzwerteACGIH: TWA 0,05 mg/m³
NIOSH: IDLH 100 mg/m³; TWA 0,050 mg/m³
StabilitätStabil. Reagiert heftig mit Wasserstoffperoxid, starken Oxidationsmitteln, Aluminium, Zirkonium, Halogenen, Schwefeltrioxid, Bor, Silicium, Natrium, Zink.
CAS-Datenbankreferenz1317-36-8 (CAS-Datenbank-Referenz)
NIST-ChemiereferenzBlei(II)-oxid (1317-36-8)
EPA-StoffregistrierungssystemBlei(II)-oxid (1317-36-8)

Sicherheitsinformationen

GefahrencodesT,N
Risikosätze61-20/22-33-50/53-62
Sicherheitshinweise53-45-60-61
RIDADRUN 2291 6.1/VG 3
WGK Deutschland3
RTECSOG1750000
TSCAJa
HS-Code2824 10 00
Gefahrenklasse6.1(b)
VerpackungsgruppeIII
Gefahrstoffdaten1317-36-8 (Gefahrstoffdaten)
ToxizitätLD50 i.p. bei Ratten: 40 mg Pb/100 g (Bradley, Fredrick)

Produktanwendung

Bleimonoxid findet umfangreiche Verwendung bei der Herstellung von PVC-Kunststoffstabilisatoren und dient als wichtiger Rohstoff für die Synthese verschiedener bleibasierter Salze. Im Farbensektor reagiert es mit Ölen zu Bleiseifen, die als effiziente Trockenmittel für Beschichtungen wirken.

Darüber hinaus wird es zur Herstellung von optischem Glas mit hohem Brechungsindex, Keramikglasuren und Flachschleifmitteln für Präzisionswerkzeugmaschinen eingesetzt. Zudem fungiert es als pharmazeutischer Rohstoff und Gummifarbstoff und wird häufig bei der Herstellung von Batterieplatten sowie in Erdölraffinerieprozessen verwendet.

Blei(II)-oxid

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