Saccharin

1. Kalorienfreier Süßstoff:Verleiht süßen Geschmack ohne Kalorienaufnahme, ideal für kalorienarme und zuckerfreie Lebensmittelrezepturen.

2. Nicht verstoffwechselbare Eigenschaft:Wird vom menschlichen Körper nicht verdaut oder absorbiert, gut geeignet für Szenarien, die eine strenge Zuckerkontrolle erfordern.

3. Hohe Süßkraft:Zeigt bei niedrigen Dosierungen intensive Süße und senkt effektiv die Gesamtkosten der Rezeptur.

4. Häufiger Lebensmittelzusatzstoff:Saccharin-Natrium wird in Lebensmitteln weit verbreitet als Zuckerersatz eingesetzt, um günstige Geschmacksprofile zu erhalten.

Produktbeschreibung

Reines Saccharin ist ein ungiftiger, kalorienfreier nicht-nährstoffhaltiger Süßstoff, der vom menschlichen Körper nicht aufgenommen werden kann. Aufgrund seines süßen Geschmacks wird es in der Lebensmittelproduktion häufig als Zuckerersatz verwendet. Als Lebensmittelzusatzstoff verleiht es Süße, ohne Nährstoffe zu liefern, und erfüllt so die Marktnachfrage nach zuckerfreien Lebensmitteln. Kommerziell erhältliches Saccharin wird in der Regel in seiner Natriumsalzform, nämlich Natriumsaccharin, angeboten.

Saccharin

Chemische Eigenschaften

Schmelzpunkt226-229 °C (Lit.)
Siedepunktsubl
Dichte0.828
Dampfdruck0 Pa bei 25 °C
Brechungsindex1,5500 (Schätzwert)
LagertemperaturUnter +30°C lagern.
LöslichkeitAceton: löslich 1 g in 12 ml (Lit.)
pKa11,68 (bei 18 °C)
FormKristalle oder kristallines Pulver
FarbeWeiß
Geruchgeruchlos
Wasserlöslichkeit3,3 g/L (20 °C)
Merck148311
BRN 6888
StabilitätStabil. Inkompatibel mit starken Oxidationsmitteln.
InChI-SchlüsselCVHZOJJKTDOEJC-UHFFFAOYSA-N
LogP-0,024 bei 25 °C
CAS-Datenbankreferenz81-07-2 (CAS-Datenbankreferenz)
IARC3 (Bd. Erg. 7, 73) 1999
NIST-ChemiereferenzSaccharin (81-07-2)
EPA-StoffregistrierungssystemSaccharin (81-07-2)

Sicherheitsinformationen

Risikosätze40-62-63-68
Sicherheitshinweise24/25
RIDADRUN 3077 9/VG 3
WGK Deutschland2
RTECSDE4200000
TSCAJa
GefahrenklasseREIZSTOFF
HS-Code29251100
Gefahrstoffdaten81-07-2 (Gefahrstoffdaten)
ToxizitätLD50 oral bei Maus: 17 g/kg

Produktanwendungen

Saccharin, alternativ als o-Benzoylsulfonylimid bezeichnet, dient als synthetisches Zwischenprodukt für Agrochemikalien, einschließlich Fungiziden und Herbiziden wie Allylthiazol, Metsulfuron-methyl, Bensulfuron-methyl, Ethametsulfuron-methyl und Chlorimuron-methyl.

Es wirkt auch als nicht-nährstoffhaltiger Süßstoff, der hauptsächlich in seiner Natrium- oder Ammoniumsalzform verwendet wird. Aufgrund seiner langsamen Auflösungsrate in der Mundhöhle eignet es sich besonders gut für Kaugummi, mit einer zulässigen Höchstdosis von 0,05 g/kg in Japan (1998).

Darüber hinaus wird Saccharin bei der Herstellung von Pestizid-Zwischenprodukten und Natriumsaccharin sowie in Formulierungen eingesetzt, die eine Geschmacksverstärkung für Säugetiere erfordern. Zusätzlich kann es Phosphotransferase und Phosphohydrolase hemmen und wird in analytisch-chemischen Bereichen wie dem Thallium-Nachweis angewendet.

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