Polypropylen

1. Vielfältige Produktionswege: Für seine Synthese stehen mehrere Polymerisationstechniken zur Verfügung, die den unterschiedlichen Anforderungen industrieller Anwendungen gerecht werden.

2. Vorherrschende isotaktische Konfiguration: Isotaktisches Polypropylen macht aufgrund seiner umfassend überlegenen Leistungsfähigkeit über 90 % der praktischen Anwendungen aus.

3. Hervorragende Kompatibilität mit Additiven und Modifikatoren: Ataktisches PP zeichnet sich durch hohe Viskosität, günstige Fließfähigkeit und herausragende Beschichtungseigenschaften aus, was es für Masterbatch- und Klebstoffformulierungen geeignet macht.

4. Aussichtsreiche Entwicklung von Elastomeren mit hohem Wert: Syndiotaktisches PP bietet außergewöhnliche Transparenz, Zähigkeit und Elastizität und unterstützt die Herstellung von Elastomeren mit einer Leistungsfähigkeit, die über herkömmliche Kautschukmaterialien hinausgeht.

Produktdetails

Polypropylen (PP) ist ein hochmolekulares Polymer, das aus Propylenmonomeren synthetisiert wird. Basierend auf den Polymerisationstechniken wird seine Herstellung in fünf Hauptverfahren eingeteilt: Lösungspolymerisation, Suspensionspolymerisation, Massepolymerisation, Gasphasenpolymerisation und integrierte Masse-Gasphasen-Polymerisation. Strukturell wird PP hauptsächlich in isotaktische, syndiotaktische und ataktische Typen unterteilt. Isotaktisches Polypropylen ist die am weitesten verbreitete Sorte und nimmt über 90 % der gesamten Anwendungsmärkte ein.

Ataktisches Polypropylen eignet sich gut für Additive, Klebstoffe und Modifikatoren. Dank seiner hohen Viskosität, günstigen Fließeigenschaften und hervorragenden Beschichtungsfähigkeit dient es als effizienter Träger für modifizierte Masterbatches. Syndiotaktisches Polypropylen zeichnet sich durch hohe Transparenz, Zähigkeit und Flexibilität aus, während seine Steifigkeit und Härte etwa halb so hoch sind wie die von isotaktischem PP. Es kann ähnlich wie Ethylen-Propylen-Kautschuk vulkanisiert werden, wodurch Elastomere mit mechanischen Eigenschaften entstehen, die herkömmlichen Kautschukmaterialien überlegen sind.

Trotz der Einschränkungen für eine großflächige Kommerzialisierung aufgrund seiner relativ hohen Produktionskosten zeigt syndiotaktisches Polypropylen ein großes Entwicklungspotenzial. Es gilt als ein stark wachsendes neues Segment innerhalb der Polypropylenharze und als innovatives synthetisches Material für fortschrittliche Polymermodifikationsanwendungen.

Polypropylen

Produktparameter

Englischer NamePolypropylen
Englische SynonymePROPYLENHARZ;PROPYLEN, ISOTAKTISCHES HARZ;POLYPROPYLEN;POLYPROPYLEN, ATAKTISCH;POLYPROPYLEN, PSS-NANOVERSTÄRKT;POLYPROPYLEN, ISOTAKTISCH;Polypropylen-Masterbatch, flammhemmend;Polypropylen, Folienqualität
CAS-Nummer9003-07-0
MolekülformelC22H4203
Molekulargewicht42.08
EINECS-Nummer202-316-6
Schmelzpunkt157 °C
Siedepunkt120-132 °C
Dichte0,9 g/ml bei 25 °C (Lit.)
Brechungsindexn20/D 1,49 (Lit.)
Flammpunkt>470
Lagerbedingungen-20°C
AussehenPartikel (kugelförmig)
Farberot
Geruch (Geruch)Geruchlos
Biologischer Ursprungmenschlich
Merck137.663

Produktanwendung

Polypropylen zeichnet sich durch hervorragende Verarbeitbarkeit aus und kann mittels verschiedener Formgebungsverfahren zu einer breiten Produktpalette für unterschiedliche Anwendungsszenarien geformt werden. Besonders verbreitet ist spritzgegossenes PP, wobei Polypropylen in Standardqualität der primäre Rohstoff für Alltagsgegenstände ist.

Unmodifiziertes und modifiziertes Polypropylen werden in großem Umfang in der Automobil-, Haushaltsgeräte- und Industriebranche eingesetzt. Beispielsweise wird schlagzäh modifiziertes PP häufig für Autostoßfänger und Radkappen verwendet, während verstärktes PP bei der Herstellung von Armaturenbrettern, Lenkrädern, Lüfterflügeln und Griffen zum Einsatz kommt.

Polypropylen

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