Produktbeschreibung
Hochreines N-Methylformamid ist eine farblose, klare, viskose Flüssigkeit. Zu seinen wichtigsten physikalischen Parametern gehören ein Schmelzpunkt von −3,8 °C, ein Siedepunkt von 198 °C, ein Brechungsindex (n₂₅ᴰ) von 1,4310 und eine relative Dichte von 0,9986 bei 25 °C.
Es löst sich gut in Wasser und anorganischen Salzen, was es für verschiedene chemische Verarbeitungsanwendungen geeignet macht. Die Verbindung ist hygroskopisch und neigt zur Zersetzung in sauren oder alkalischen Umgebungen.

Chemische Eigenschaften
| Schmelzpunkt | -4 °C (lit.) |
| Siedepunkt | 198-199 °C (lit.) |
| Dichte | 1,011 g/mL bei 25 °C (lit.) |
| Dampfdruck | 20 Pa bei 20 °C |
| Brechungsindex | n20/D 1,432 (lit.) |
| Flammpunkt | >230 °F |
| Lagertemperatur | Trocken und bei Raumtemperatur versiegelt |
| Löslichkeit | löslich in Wasser, Chloroform, Alkoholen, Aceton, Ethylacetat, aber nicht in Diethylether und Petrolether |
| pKa | 16,48±0,23 (vorhergesagt) |
| Form | Flüssigkeit |
| Farbe | Klare farblose Flüssigkeit |
| Relative Polarität | 6.2 |
| Geruch | starker Geruch |
| Wasserlöslichkeit | mischbar |
| Merck | 146076 |
| BRN | 1098352 |
| Expositionsgrenzwerte | ACGIH: TWA 1 ppm (Haut) |
| Dielektrizitätskonstante | 171 |
| InChI-Schlüssel | ATHHXGZTWNVVOU-UHFFFAOYSA-N |
| LogP | -0.97 |
| CAS-Datenbankreferenz | 123-39-7 (CAS-Datenbank-Referenz) |
| NIST-Chemiereferenz | Formamid, N-Methyl- (123-39-7) |
| EPA-Stoffregistrierungssystem | N-Methylformamid (123-39-7) |
Sicherheitsinformationen
| Gefahrencodes | T |
| Risikosätze | 61-21-R61-R21 |
| Sicherheitshinweise | 53-45-S53-S45 |
| WGK Deutschland | 1 |
| RTECS | LQ3000000 |
| TSCA | Ja |
| Verpackungsgruppe | II |
| HS-Code | 29241990 |
| Gefahrstoffdaten | 123-39-7 (Gefahrstoffdaten) |
| Toxizität | LD50 bei Mäusen (mg/kg): 2300 i.p.; 2600 oral; 1580 i.v.; 2700 i.m. (Langdon) |
Produktanwendung
N-Methylformamid ist ein wichtiger organisch-chemischer Grundstoff und ein Zwischenprodukt. Als leistungsstarkes organisches Lösungsmittel wird es häufig in chemischen Syntheseverfahren eingesetzt.
Es wird oft zur Synthese von hocheffizienten, wenig toxischen Monomethylformamid-Derivaten und Distyrylamid-Verbindungen verwendet. Darüber hinaus kann es in der organischen Synthese sowohl als Reaktionsmedium als auch als Reinigungslösungsmittel fungieren.
Diese Verbindung findet auch breite Anwendung in der Pharma-, Farbstoff-, Duftstoff-, Elektrolyse- und Galvanikindustrie und besitzt einen erheblichen industriellen Nutzwert.







